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Haus Marsen - Erweiterung des bestehenden Einfamilienhauses, Berlin
01 02
Die ursprüngliche Gartenfassade wird durch den Filter der Glasarchitektur wahrgenommen, deren filigranes Metallraster sich als neue Struktur auf die dahinter liegende Wand legt und diese wiederum mit den angrenzenden Öffnungen in den Vorgarten zu einer Einheit zusammenfasst. In den großflächigen Glasscheiben spiegeln sich die bewegten Baumkronen – eine Projektion der Natur auf die Architektur.
So entsteht ein interessantes Zusammenspiel von gegeneinander verschobenen Baukörpern, dem steinernen Haus und der Glasarchitektur, von strenger Gliederung beider Schichten. Und bewegtem Bild aus Spiegelung und Licht- und Schattenbildern, das sich wie eine wechselnde Folie über die Fassade legt und diese manchmal aufzulösen scheint.

Bauherr: Frau Dr. Marsen