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Es muss den ganzen Ort unter Spannung setzen, wenn dem bestehenden Nietzsche-Haus ein Dokumentationszentrum zur Seite gestellt wird. Hier die Erinnerung an Herkunft und Milieu des Philosophen, der wusste, wie weit der Weg seines dramatischen Denkens – zwischen Überhöhung und Absturz – von dieser Umgebung weg führte. Daneben ein Gebäude, in dem die vielfältigen Echos und Reflexe gespeichert und zugänglich gemacht werden sollen, die dieses Denken bis in unsere Gegenwart umspielt.
Von der sich daraus ergebenden Spannung läßt sich der Entwurf leiten und wahrt gleichzeitig Zurückhaltung gegenüber spektakulären Überbietungsposen. Er beschreibt eine Aufstiegsbewegung, deren Bahn Übergänge ebenso wie Brüche beschreibt und in einen Arbeitsbereich zuläuft, in dem der Raum ein Höchstmaß an Verdichtung erreicht.