Verkehr

U-Bahnhof Uhlandstraße, Berlin

© Gruber + Popp
U-Bahnhof Uhlandstraße, 1913

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Gruber + Popp Architekt:innen BDA

GTB-Berlin (Tragwerksplanung und Betoninstandsetzung)

Dan Hu, Viktor Jansen

seit 2025

Der U-Bahnhof Uhlandstraße in Berlin ist die Endstation der U1 und liegt direkt unter dem Kurfürstendamm. Geplant von Alfred Grenander, dem Berlin 70 Bahnhöfe für S- und U-Bahn verdankt, wurde er 1913 eröffnet. Gusseiserne Stützen mit ionischem Kapitell, blau glasierte Fliesen, gerahmte Stationsschilder und präzise integrierte Werbetafeln prägen den Raum – ein architektonisches Zeitzeugnis an der Schwelle vom Historismus zur Moderne.

Der Bahnhof steht unter Denkmalschutz und wird von Gruber + Popp grundlegend saniert. Vorgesehen ist eine umfassende Modernisierung des Bahnsteigbereichs mit Erneuerung der Bahnsteigplatte und der Bahnsteigaufbauten in zeitgemäßer Formensprache. Die bereits im Jahr 2020 vollständig von den Hintergleiswänden entfernten Fliesen werden nun wieder eingesetzt, teilweise ergänzt und nachgebrannt.
Mit der denkmalgerechten Wiederherstellung der Wandflächen wird das Projekt zu einem besonderen Beispiel für Re-Use und Repair-Kultur, um den 100 Jahre alten Bestand für die nächsten 100 Jahre fit zu machen.

 

 

© Gruber + Popp
U-Bahnhof Uhlandstraße, 1913
© Gruber + Popp
Raumscan/3D-Aufmaß 2025
© Gruber + Popp
© Gruber + Popp
Originalfliesen
© Gruber + Popp
Denkmalanalyse