Bildung

Betonoase

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Familienzentrum und Jugendfreizeiteinrichtung liegen mitten im Wohngebiet: Der Schutz der Privatsphäre der Nutzer wird zu einem wichtigen Aspekt. Die beiden Einrichtungen sind durch unterschiedliche Eingänge getrennt und verfügen über eindeutig zugeordnete Freibereiche mit jeweils eigenen Qualitäten. Eine Verbindung der Einrichtungen ist jederzeit möglich, ohne die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Jahrgangsstufen zu stören. Der Kerngedanke des Entwurfs beinhaltet den stufenweisen Übergang von öffentlichen zu halböffentlichen und dann zu privaten Bereichen. Diese Abfolge spiegelt auch der Weg: von der Promenade in den Vorgarten (öffentlich) zu den überdachten Zugangsbereichen (halböffentlich) bis in das Gebäude. Innerhalb der Gebäude spiegelt sich diese Abfolge nochmals: von den großen Eingangsbereichen zum Veranstaltungsraum als Verteiler, zu den Räumen mit individueller Nutzung und deutlich privaterem Charakter.
INFRALEICHTBETON
Die Außenwände der Gebäude werden vor Ort monolithisch aus Infraleichtbeton gegossen, einem innovativen Baustoff, der bei Außenwänden eine einschalige Betonkonstruktion erlaubt. Aufgrund der guten Dämmeigenschaften wird bei circa 50 Zentimeter Wandstärke der Passivhausstandard erreicht.

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Fachplaner: schlaich bergermann partner, Ingenieurbüro Dr.-Ing Torsten Löber
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Dolgenseestraße 60, 10319 Lichtenberg, Berlin

Bezirksamt Lichtenberg, Abteilung Bildung, Kultur,
Soziales und Sport

GRUBER + POPP ARCHITEKTEN BDA, Berlin

Achim Schock, Kolja Werschky, Dieter Seiler,
Charlotte Knoll (Wettbewerb)

schlaich bergermann und partner, Berlin

Alexander Blumhoff

Fertigstellung 2018

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Neubau
der Jugendfreizeit-
einrichtung und
des Familienzentrums,
Wettbewerb 1. Preis
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