Bildung

Hermann Gmeiner Grundschule

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Durch die neue Fassade gewinnt die zuvor anonym wirkende Ostberliner Typenschule von 1972 an Individualität. Auf der Südseite rhythmisieren große Vitrinen-Fenster die Fassade, durch ihre spielerische Verteilung wird die Monotonie der Fensterbänder aufgehoben. Die Schüler können in den Vitrinen-Fenstern Ihre Projektarbeiten ausstellen, die einzelnen Klassenräume werden so nach außen sichtbar.
Im Gegensatz zur bewegten Südfassade bleibt die Nordfassade weitgehend ruhig. Hier strahlt die Farbigkeit der inneren Flurwände nach außen. Die massiven Holztüren spiegeln diese Buntheit wieder und rhythmisieren die Flure, die Farb- und Materialwahl ist freundlich und hell. In den einzelnen Geschossen helfen grafische Bodenelemente in den Treppenhäusern den Grundschülern bei der Orientierung.
Auch die Sanitärbereiche wurden erneuert und farblich gestaltet, Spiegel und Sanitärobjekte auf unterschiedlichen Höhen montiert, um Erst- und Sechstklässlern gerecht zu werden. Die neu entstandenen Nischen sollen von den Schüler und Schülerinnen außerhalb des Unterrichts angeeignet und gestaltet werden und zum Spielen anregen. Die vorhandenen Mosaike im Erdgeschoss wurden erhalten und als Wandbilder eingebunden.

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Harnackstrasse 17, 10365 Lichtenberg, Berlin

Bezirksamt Lichtenberg, Abteilung Bildung, Kultur,
Soziales und Sport

GRUBER + POPP ARCHITEKTEN BDA

Alberto Jimenez Salas, Dieter Seiler, Charlotte Knoll,
Timo Meching

Hanns Joosten

2014 – 2016, Übergabe an die Schule 10.1.2017

4060 qm

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Energetische Fassadensanierung
und Generalsanierung
der bestehenden Typenschule SK68
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