Bildung

Ruppin Grundschule

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Die einstige „Gemeindeschule Friedenau für Knaben und Mädchen“ wurde 1913 nach den Plänen von Hans Altmann errichtet. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Seit 2016 wird die Fassade der Schule saniert. Rostende Stahlträger im Mauerwerk müssen dringend erneuert, marode Ziegel ausgetauscht, wertvolle Keramiken repariert werden. Nach den Fassadenarbeiten beginnt Ende 2018 die Innensanierung.
Dem erheblichen Platzmangel der Schule verschafft der Dachgeschossausbau des Seitenflügels Abhilfe. Alle Ebenen werden barrierefrei verbunden, der neue Aufzug im Seitenflügel erreicht alle Geschosse. Der Verbindungsbau vernetzt die beiden Gebäudeteile über alle Etagen. Die größere neue Mensa erhält direkten Zugang zum Pausenhof. Die Raumakustik ist für alle Menschen geplant, ganz im Sinne der Senatsinitiative „Berlin – Design for all“.
Kerngedanke des Entwurfs ist die Idee der Compartment- oder Clusterschule umzusetzen. Dies kann aufgrund der Substanz mit geringen Eingriffen umgesetzt werden. Die Klassenräume einer Jahrgangsstufe kommen auf eine Ebene, die Flure werden zu „Lernlandschaften“, dezentrale Arbeitsplätze für die Pädagogen ergänzen das Konzept: Optimale Bedingungen für die intensive Förderung von Lern- und Lebensgemeinschaften.

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Offenbacher Straße 5A, 14197 Schöneberg, Berlin

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

GRUBER + POPP ARCHITEKTEN BDA, Berlin

Karoline Hietzschold, Achim Schock, Phu Tran, Julia Glugla, Kolja Werschky, Saba Barani

David Willner

Fertigstellung 2024

circa 12800 qm

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„Lehrer und Schüler verbringen in Zukunft den ganzen Tag in der Schule. Die Ruppin-Grundschule soll ein Wohlfühlort werden.“
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