Kultur

Friedensglocke, Frankfurt/Oder

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Holzmarkt 3, 15230 Frankfurt/Oder

Stadt Frankfurt/Oder, Zentrales Immobilienmanagement,
Frau Fenger

GRUBER + POPP ARCHITEKTEN BDA, Berlin

Timo Mecking

Hanns Joosten

Wettbewerb 2001, Weihe der Glocke 1. September 2011

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Durch die Spiegelpolierte Fläche des Glockenturms verändert sich die Blickweise
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Der Glockenturm der Friedensglocke ist selbstverständlicher Teil der neuen Treppenanlage

Der Wettbewerb zum Neubau eines Turms für die historische Friedensglocke in Frankfurt/Oder sah einen neuen Standort vor: direkt an der neuen Uferpromenade vor dem Museum Viadrina. Der Entwurf interpretiert den Glockenturm als schlichten Rahmen, die historische Friedensglocke bleibt dabei im Mittelpunkt des Blickes über die Oder nach Polen. Die Läute-Richtung von West nach Ost und zurück symbolisiert den eingeläuteten Frieden als verbindendes Element zwischen beiden Staaten. Der Turm besteht aus einem mit Edelstahlblechen bekleideten Stahltragwerk. Die Oberflächen der Bleche sind hochglanzpoliert, die Rahmeninnenseiten spiegelglanzpoliert, Stöße und Schweißnähte glatt: Der Glockenturm wirkt wie aus einem Stück gegossen. Himmel und Wasser spiegeln sich im Material, ebenso die Betrachter: Mit jeder Veränderung des Standpunkts verändert sich das eigene Spiegelbild. Der oberirdische Teil zeigt nur einen Teil des Bauwerkes. Die Stahlkonstruktion fundiert auf einer 4 mal 4 Meter großen „Tischplatte“ mit einer Plattenstärke von 1 Meter und 4 „Tischbeinen“ (Bohrpfählen) von circa 20 Meter Länge. Der Glockenturm ist in die neue Treppenanlage eingebunden, die historischen Gedenktafeln wurden ebenfalls integriert. PUBLIKATIONEN UND PREISE 2001 – konkurrierendes Gutachten, Wettbewerb 1. Preis 2012 – Auszeichnung „Guter Bauten Architekturpreis“ BDA Brandenburg – Engere Wahl

Friedensglocke
Neubau Glockenturm,
Wettbewerb 1. Preis
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